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In den Bahnhofsmissionen treffen sich
Menschen aus ganz unterschiedlichen
Lebenslagen: Es sind Reisende, Menschen
mit kleinen und großen Problemen und
Menschen mit und ohne festen Wohnsitz.
Als Gründe für den Besuch einer Bahn-
hofsmission werden oft Einsamkeit, Armut
und Orientierungslosigkeit genannt. Die
hauptberuflichen und ehrenamtlichen
Mitarbeitenden haben für alle Hilfe- und
Ratsuchenden immer ein offenes Ohr. Es
kann zwar nicht immer sofort geholfen
werden, aber es können für viele Probleme
Lösungswege aufgezeigt werden. Oft ist
einfach nur Zuhören das Wichtigste.

Eine der Kernaufgaben der Bahnhofsmission ist die niederschwellige Hilfe für Menschen in Not – unabhängig von ihrer Nationalität, Religionszugehörigkeit, Hautfarbe und Geschlecht. Die Mitarbeitenden helfen auch allen Reisenden, die Orientierung suchen oder Hilfe beim Ein-, Aus- und Umsteigen benötigen. An 13 Orten, verteilt über ganz Bayern, finden sich Bahnhofsmissionen. Über 350 Ehrenamtliche sind Tag für Tag am Gleis, um Menschen beim Umsteigen zu begleiten, Auskünfte zu geben oder auch in den Räumen der Bahnhofsmission einfach nur zuzuhören. Freundlich, geduldig und verständnisvoll.

In zwei großen gesellschaftlichen Krisensituationen bewiesen sowohl die Hauptberuflichen als auch die Ehrenamtlichen in den Bahnhofsmissionen ihren immensen Wert: Sie waren ganz konkret für ihre Mitmenschen da, als Corona-bedingt vieles nur noch online oder virtuell ging und sie waren ganz konkret da, als es darum ging, Geflüchtete aus aller Welt zu begrüßen und zu versorgen. Die Arbeit der Ehrenamtlichen, ihre Begleitung und auch die technische und räumliche Ausstattung der Bahnhofsmissionen bedarf einer anerkennenden Hilfe. Bitte unterstützen Sie dieses und alle weiteren Angebote der Diakonie Bayern mit Ihrer Spende. Herzlichen Dank! Einen Flyer mit Überweisungsbeleg liegt diesem oder dem nächsten Gemeindebrief bei (lag bis jetzt noch nicht vor).