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Liebe Gemeinde!

Reif für die Insel... Ist das auch Ihr Stoßseufzer, in diesen Wochen. Jetzt in der Sommerzeit ist für viele Urlaubszeit, oftmals hoch besetzt als „schönste Zeit des Jahres“ und mit entsprechendem Erwartungsdruck behaftet. Endlich mal dem Alltagsstress entfliehen, Zeit haben für die Dinge, die sonst zu kurz kommen: Die schönen Seiten des Lebens genießen, in der Ferne Neues entdecken, in der Nähe die übersehenen Schönheiten wahrnehmen, ausschlafen, faulenzen, Freunde treffen, Unternehmungen mit der Familie (Hilfe, was sollen wir eigentlich zwei Wochen miteinander anfangen ...?!) - es gibt so viele Wünsche und Erwartungen, dass das Ganze schon wieder in Stress ausarten kann, wo doch eigentlich Entspannung dran sein sollte.

Urlaub und Ferien wie sie heute selbstverständlich sind, sind menschliche Regelungen, hart erkämpft. Der Kern jedoch, der Rhythmus von Arbeit und Ruhe, ist fest in Gottes Schöpfung verankert: „Und so vollendete Gott am 7. Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am 7. Tag von allen seinen Werken, die er gemacht hat. Und er segnete den 7. Tag und heiligte ihn, weil Gott an ihm ruht von allen seinen Werken, die er geschaffen hat.“ (l. Mose 2,2-3) Ohne diesen besonders gewichteten und geschützten 7. Ruhetag wäre die Welt unvollständig. So können Sie auch die Urlaubszeit in den Zusammenhang der Schöpfung stellen und als Geschenk Gottes verstehen. Zeit, die Ihnen geschenkt ist, um unbelastet von alltäglichen Pflichten den eigenen Platz in der Welt neu in den Blick zu nehmen.