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Digitale Tagung der bayrischen

Landessynode –

Teil 2: Eine Synode

zwischen den Zeiten – „Glaube

in verletzlicher Zeit“

 

Die zweite digitale Landessynode

war im wahrsten Sinn des

Wortes eine Tagung „zwischen den Zeiten“.

Schon am Dienstag zeichnete sich ab, dass die Landessynode wohl noch nie so aktuell war, wie diesmal: Am Dienstagmorgen ereilte uns die Nachricht der Bundeskanzlerin, mit der Bitte an die Kirchen, Ostergottesdienste nur digital stattfinden zu lassen. Wo gerade an diesem Tag die Synode über die Wichtigkeit des Glaubens und der Weitergabe der frohen Botschaft, auch durch Gottesdienste, diskutierte, traf die politische Entscheidung genau den Nerv dieses Synoden-Tages. Dazu wurde eine „Aktuelle Stunde“ für Donnerstag beschlossen, wo der Landesbischof gebeten wurde, zu den Ostergottesdiensten in Präsenz – Ja oder Nein – Stellung zu nehmen.

Brandaktuell – und doch zwischen den Zeiten – war auch die Diskussion und der   Beschluss über den sog. Landesstellenplan. Der Landesstellenplan, so erläuterte es Oberkirchenrat Stefan Reimers, reagiert auf die Veränderungen in der Kirche in den letzten 10 Jahren (Mitgliederrückgang etc.). Gleichzeitig ist der Landesstellenplan ein wichtiger Meilenstein FÜR die nächsten Jahre, wo Lösungen u.a. für die immer weniger werdende Zahl an Pfarrer*innen gefunden werden müssen. Der Landesstellenplan „zwischen den Zeiten“ versucht dabei eine Neuentdeckung der alten reformatorischen Formel des „Priestertums ALLER Gläubigen“. Alle Menschen – ob Haupt- oder vor allem Ehrenamtlich – sollen die Verantwortung für ihre Gemeinde für sich wieder neu entdecken, denn: die Gemeinden

 
Textfeld: Bericht von der Landessynode