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Textfeld: Bericht von der Landessynode

gehören den Menschen

vor Ort – nicht der

Landeskirche. Dabei

bittet Oberkirchenrat

Reimers um 3 Dinge, die er selbst auch den Kirchengemeinden verspricht: Ehrlichkeit,

Offenheit und Vertrau-

en.

Mit dem Beschluss

dieses Landesstellen-

plans ist der Prozess „die Lebendigkeit der Gemeinden zu organisieren“ (wie OKR Reimers sagt) jedoch noch nicht abgeschlossen, weil wir uns eben „zwischen den Zeiten“ bewegen und viele Entwicklungen noch nicht absehbar sind. Oberkirchenrat Reimers verspricht, dass die Umsetzungen des Landesstellenplans genau beobachtet und evaluiert wird, um aus Fehlern zu lernen oder Gutes zu übernehmen. Dabei soll die Landessynode (im speziellen der Organisationsausschuss) – und damit ja die Kirchengemeinden – in alle Überlegungen eingebunden werden.

In diesem Zusammenhang hat die Synode auch darüber entschieden, diverse „Sonder-pfarrstellen“, wie z.B. die Diakonenstelle der KZ-Gedenkstätte in Dachau oder die Pfarrstelle für den „Grünen Gockel“ in die entsprechenden Abteilungen des Landeskirchenamtes zu verlagern, aus deren Budgets diese nun finanziert bzw. nicht mehr finanziert werden könne. Diese Entscheidung, dass hier dann bestimmte „Sonderpfarrstellen“ nicht mehr verlängert werden, soll aber keinesfalls die Wichtigkeit und die Würdigung dieser Arbeit ausschließen. Für die Stelle der KZ-Gedenkstätte in Dachau sind hier bereits Lösungen angedacht, die – so wie wir es auf vielen Ebenen angehen müssen – auch andere Unterstützer ins Boot holt. Oberkirchenrat Michael Martin betont, dass ALLE (im Falle von Dachau auch die Politik) sich fragen müssen „Was mein Beitrag zu einer Stelle ist, die mir wichtig ist“.