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Auch die ersten Beschlüsse zum sog. Landesstellenplan wurden beschlossen. Im Landesstellenplan soll eine Strategie entwickelt werden, wie die Kirchengemeinden mit den immer weniger werdenden Kirchenmitgliedern bei gleichzeitig immer weniger Pfarrer*innen (in 10 Jahren werden es 42% weniger, in 15 Jahren 57% weniger Pfarrer*innen sein) umgehen können.

 Der Landesstellenplan sieht

vor, dass – frei nach dem

„Priestertum aller Gläubigen“

von Martin Luther – Gemein-

de-n wieder mehr Verant-

wortung für IHRE Gemeinde

übernehmen. Gemeinden sollen wieder neu entdecken, dass es IHRE Gemeinde ist – nicht die Gemeinde des Pfarrers*in oder der Landeskirche.

Es gab und gibt also viel zu tun – in der Landessynode und in den Kirchengemeinden. Aber egal wie groß die Herausforderungen sein mögen: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1,7). Das hat diese erste digitale Synode in der Geschichte der evangelischen Kirche gezeigt: Gott ist DA – ob digital oder analog – und er begleitet unseren Dienst an seinem Reich mit dem Heiligen Geist.

 

Ihre

Pfrin.

Corinna Bandorf

Textfeld:  Landessynode 2