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Landessynode am heimischen Schreibtisch

 

Landessynode goe’s Zoo(m)! – wobei das „M“ unbedingt mit bedacht werden musste, als sich bayerische Landessynode vom 22. bis 26. November zum ersten Mal in ihrer Geschichte digital traf; denn das „M“ konnte leicht übersehen werden, weil sich an so einem besonderen Tagungsort – daheim – auch so manche Haustiere versammelten.

Es war eine große Arche – oder das Schiff, das sich Landessynode nennt – die viele wegweisende Beschlüsse für die Zukunft unserer Kirche treffen musste. Das wichtige Präventionsschutzgesetz für sexualisierte Gewalt wurde genauso beschlossen, wie die Entscheidung über den Evangelischen Campus in Nürnberg (ECN). In diesem ECN sollen in Zukunft nicht nur viele Ausbildungsstätten

für kirchliche Berufe unter

einem Dach voneinander

profitieren, vor allem

dient das Projekt, das

komplett aus den Rück-

stellungen für Altersbe-

züge und nicht aus dem

Haushalt der Landeskirche finanziert wird, der Einbringung von Erträgen, die beim derzeiti-

gen Zinsstand im Immobi-

lienbereich eine bessere Rendite bringen.

Zudem musste auch die evangelische Kirche in Bayern aufgrund der Corona-Pandemie viele Einbußen hinnehmen, weil viele Kirchensteuereinnahmen ausblieben; auch die Kirchengemeinden vor Ort brauchen mehr finanzielle Unterstützung, da wegen Corona mehr ausgegeben werden musste (z.B. für Desinfektionsmittel oder Plexiglasscheiben) dagegen aber viele Klingelbeuteleinnahmen fehlen. Die Landessynode musste also ein Defizit von 130 Mio. € beschließen, das erst einmal verkraftet werden muss und in den nächsten Jahren moderat ausgeglichen wird.

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