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Freude mitten im Corona-Sommer

Freude hat viele Gesichter, aber am schönsten ist doch die Freude, das Lachen eines Kindes.

Das Mädchen heißt Sophie und sie freut sich über den Sommer; jetzt kann sie endlich wieder im Garten spielen und im Planschbecken baden.

Auch wenn Sophie mit ihren Eltern in diesem Jahr nicht ans Meer fahren wird, ist ihr die Freude am Sommer nicht zu nehmen.

Für viele Familien wird es in diesem Jahr ein anderer Urlaub; die meisten fahren oder fliegen wohl Corona bedingt nicht wie gewohnt in den Urlaub. Für viele Eltern ist das nicht so einfach – und für die Familien eine echte Herausforderung.

Aber den Kindern ist – trotz  Corona – die Freude nicht zu nehmen. Denn die Kinder sehen die Welt noch ein wenig anders; sie

haben vielleicht eine Weisheit, die den Erwachsenen ein wenig verloren gegangen ist.

Ihre Freude ist echt; kein gekünsteltes Lächeln oder ein aufgezwungenes Lachen.

„Freut euch in dem Herrn!“ (Phil. 4,13) so schreibt es der Apostel Paulus an seine Gemeinde in Phillipi.

Er schrieb diese Zeilen aus einem absoluten Lockdown, aus dem Gefängnis. Einem Ort, wo es eigentlich wenig Anlass zur Freude gibt.

Und dennoch ist es Paulus wichtig auch an einem trostlosen, bedrückenden und angsterfüllten Ort seine Freude nicht zu verlieren. Für Paulus ist seine Freude an Gott auch eine echte Freude, die kein Gefängnis, kein Virus, keine Angst oder Not zerstören
kann. Und dem Apostel ist es wichtig seine echte Freude an Gott, die nichts erschüttern kann, an uns weiterzugeben.

Auch die kleine Sophie will uns etwas von ihrer Freude mitgeben. Aus ihrer kindlichen Freude können gerade wir erwachsene Menschen sehen, wie schön es sein kann, sich – vielleicht mitten in der Krise - über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen.

Vielleicht kann sich so auch unsere Freude an unserem Gott zeigen.

Gott will, dass wir uns freuen