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Textfeld: Weltgebetstag in Euerbach

Die Gebetsordnung kam diesmal aus Simbabwe. Das südafrikanische Land mit alten kulturellen Wurzeln durchlebt schwierige politische Zeiten. „Steh auf und geh“, die Aufforderung Jesu an den Gelähmten am Teich von Bethesda, war das Motto des Gottesdienstes, den wir in Euerbach gerade noch vor den Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Epidemie feiern konnten. Regenbogenechsen aus buntem Papier am Altar erinnerten an die Natur des Themenlandes und sie wären ein Mitgeb-Geschenk für die kleinen Besucherinnen und Besucher des Kinderweltgebetstags gewesen, der dann leider aufgrund der Coronaschutzmaßnahmen ausfallen musste. Auch das große ökumenische Team war in bunten, fröhlichen, afrikanischen Farben gekleidet. Die musikalische Begleitung kam vom Posaunenchor, der selbst afrikanische Rhythmen mit Schwung umsetzte. Bekannte Weisen wurden gespielt und dank moderner Technik konnten auch neue Lieder durch den Kirchenraum tönen und die Gemeinde zum Mitsingen einladen.

Beim anschließenden Zusammensein im Gemeindehaus gab es Gerichte mit Weißkraut und Hackfleisch sowie ein Apfelcrumble nach Rezepten aus Simbabwe. Das Kochteam des Weltgebetstags hat diese kulinarischen Köstlichkeiten äußerst schmackhaft und ansprechend serviert.

Bei der Länderinformation war eine Neuheit: Zu einem anschaulichen und informativen Film wurden die Untertitel von zwei Mitgliedern des Teams mitgelesen, damit man besser folgen konnte.

Die Kollekte war diesmal so hoch wie vermutlich noch nie: 626 € konnten an das Weltgebetstagskomitee überwiesen werden. Ganz herzlichen Dank!

Die Weltgebetstags-Eindrücke bleiben uns in besonderer Erinnerung und das Motto „Steh auf und geh“ nehmen wir mit in die kommenden Wochen, die uns dieses Jahr immer wieder vor neue Herausforderungen stellen. Jesu Ermutigung, sich für Heilung einzusetzen, hat den kranken Mann am Teich Bethesda beflügelt, die Frauen in Simbabwe ermutigt und sie können auch uns stärken für unseren Einsatz zum Heil und Wohlergehen aller Menschen in unserer Gesellschaft.

Text: Renate Käser, Bilder: Birgit Försch